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29 neue Gesellen im Zimmererhandwerk
Die frisch freigesprochenen Gesellinnen und Gesellen umrahmt von zahlreichen Anwesenden aus dem Ehrenamt und der lokalen Politik auf der gemeinsamen Freisprechungsfeier der drei Zimmerer-Innungen Amberg, Cham und Schwandorf.
Quelle: Zimmerer-Innung Schwandorf
Die Fachgruppe Zimmerer Amberg-Sulzbach und die beiden Zimmerer-Innungen Cham und Schwandorf sprachen Ende Juli in Schwarzenfeld bei einer gemeinsamen Feier 29 Lehrlinge von ihren Ausbildungspflichten frei.
Der Schwandorfer Obermeister Richard Kurz blickte bei der Feier optimistisch auf die berufliche Zukunft der jungen Zimmerer. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften sei groß. Gerade die aktuellen Anforderungen an energieeffizientes Bauen und Sanieren eröffneten dem Holzbau vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Kurz verwies unter anderem auf Niedrigenergiehäuser, Dachsanierungen und Dämmmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Gebäudeenergiegesetz. Auch im öffentlichen und gewerblichen Bauen habe sich Holz als Baustoff etabliert. Feuerwehrhäuser, Schulen, Kindergärten und weitere kommunale Gebäude böten Einsatzfelder für das Zimmererhandwerk.
Mit den wachsenden Möglichkeiten steige zugleich die Erwartung an die Fachkräfte, betonte der Obermeister. Besonders freute er sich darüber, dass sämtliche freigesprochenen Gesellinnen und Gesellen zur Feier in der traditionellen Handwerkerkleidung erschienen waren.
Die besten Wünsche für den weiteren Berufsweg überbrachten stellvertretender Landrat Hans Prechtl, der stellvertretende Bürgermeister von Schwandorf, Peter von der Sitt, der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Andreas Drexler sowie Johann Altmann von der Berufsschule Furth im Wald.